SZENARIO 3 | Lernräume + Wohnen | Markus Neppl (ASTOC Architects&Planners)

Lernräume als Motoren der Quartiersentwicklung

Das Szenario „Lernräume“ von ASTOC sieht vor, die bestehenden Strukturen der US-Amerikaner in Form von Villen und Zeilenbauten sowie besonderen Gebäuden der Quartiers wie Offizierskasino, Bibliothek oder Chapel städtebaulich in Teilen zu erhalten, um die Identität des Ortes zu wahren. Neue Zentren der vorhandenen Quartierseinheiten bilden Lernräume, die zugleich offene Angebote für die Bewohner des Quartiers bereithalten. So sollen die Orte der kulturellen Bildung wie Schulen, Kitas oder Integrationsräume zu den Identitätsträgern des Quartiers werden, gestalterisch und funktionell.

In den beiden neuen Zentren kommen Wohnen und Arbeiten mit neuen Räumen für das Lernen zusammen. Markus Neppl schlägt an der östlichen Quartiersgrenze zur Autobahn Flächen für das Arbeiten vor, die in eine ‚Fusionszone’ übergehen.. Diese ‚Fusionszone’ sieht Neppl als ein Stadtlabor für innovative Raumkonzepte, Technologien und Organisationsformen, in der die Schnittstellen zwischen Gesellschaft und Intuitionen, Universität oder Unternehmen neu ausgehandelt werden können. Die Fusionszone geht Richtung Westen bis zur landwirtschaftlichen Fläche in eine überwiegend durch Wohnen geprägte Zone über.

Eckdaten

  • Ort

    Patrick-Henry-Village Heidelberg

  • Ansprechpartner IBA

    Moritz Bellers
    Projektleiter
    IBA Heidelberg GmbH
    +49.6221.6586.5015
    m.bellers(at)iba.heidelberg.de